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Presseberichte

23.03.2022

Wird Meinisberg Schweizermeister?

EHC Meinisberg – HC Sarine-Fribourg  5:2 (2:2, 2:0, 1:0)
Tissot Arena, Biel – 402 Zuschauer – SR Mosberger und Sudik.
Tore: 3. Schwab 1:0, 11. Reidick (Sassi) 1:1, 15. Bieri (Frieden, Isch) 2:1, 18. Jaquet (Sassi, Progin) 2:2, 29. M. Steiner (Weber, Hartmann) 3:2, 35. F. Steiner (Schwab, Küpfer) 4:2, 50. F. Steiner (Altorfer) 5:2.
Strafen: 8-mal 2 Min. + 1-mal 10 Min. gegen Meinisberg, 4-mal 2 Min. gegen Sarine-Fribourg.
Meinisberg: Wohlmuth; Junker, Aeschlimann; Christen, Fischer, Hagi; Kocher, Schwab; F. Steiner, Küpfer, Altorfer; Friedrich, Scheurer; Isch, Frieden, Bieri; Hartmann, Weber, M. Steiner; N. Wälti.
Sarine-Fribourg: Lissenheim; Blanchard, Schmid; Knutti, Brügger, Bonny; Jaquet, Perler; Duerst, Sassi, Brügger; Reidick, Progin; Gassmann, Eltschinger, Schnell.
Bemerkungen: Meinisberg ohne Balsiger und J. Wälti.

Wird Meinisberg Schweizermeister?

mrm. Diese Frage ist seit dem gestrigen 5:2 Sieg über den HC Sarine-Fribourg legitim. Nun geniessen die Meinisberger am kommenden Samstag um 17.00 Uhr in der Tissot Arena Heimrecht im alles entscheidenden Finalspiel.

Den Gastgebern gelang der Start in die zweite Finalpartie gegen den Regionalligameister aus der Westschweiz optimal. Bereits nach knapp drei Spielminuten brachte Verteidiger Robin Schwab seine Farben in Führung. Nun folgte etwas, was man von Meinisberg die gesamte Saison hindurch nicht gesehen hat. Die Seeländer nahmen zu viele Strafen und mussten so etliche Male in Unterzahl agieren. Die Gäste aus Fribourg glänzten dabei mit einem guten Powerplay. So konnten sie sowohl den erwähnten Führungstreffer von Robin Schwab wie auch jenen von Alex Bieri jeweils in Überzahl ausgleichen. Ausgeglichen war somit auch der Spielstand nach dem ersten Drittel.

Auch zu Beginn den Mittelabschnitts mussten sich die Meinisberger zuerst auf die Verteidigungsarbeit respektive das Boxplay konzentrieren. Dank vereinten Kräften und einem einmal mehr sicheren Rückhalt in der Person von Pascal Wohlmuth, konnten die Hausherren diese heikle Phase schadlos überstehen. Ab Spielhälfte drehten die Seeländer dann auf. Sie waren nun spielbestimmend und kamen zu guten Offensivszenen. Zudem legten sie absolute Kampfbereitschaf an den Tag. Ein Synonym dafür war das Tor von Michael Steiner in der 29. Minute. Er «chrampfte» die Scheibe wortwörtlich ins gegnerische Gehäuse. Dieser Treffer verlieh den Meinisbergern sichtlich noch mehr Aufwind, denn nur knapp fünf Minuten später lancierte der stark aufspielende Robin Schwab seinen Captain Fabian Steiner, welcher das pfannenfertige Zuspiel souverän verwertete.

Der Vorsprung der Gastgeber wurde im Schlussdrittel clever verwaltet. Eine Tatsache, die man aus den vorherigen Playoff Auftritten des Lüthi-Teams bereits kannte. Als dann Fabian Steiner zu seinem zweiten Streich in der 50. Minute ansetzte, konnten die Einheimischen die Jubelgesänge vorbereiten. Sehr zur Freude der über 400 anwesenden Zuschauern.

Admin - 12:49:32 @ Presse