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Presseberichte

13.02.2019

Es hat nicht ganz gereicht

EHC Meinisberg – EHC Bucheggberg  4:6 (0:0, 1:4, 3:2)
Tissot Arena, Biel – 284 Zuschauer – SR Zurbrügg und Oberson.
Tore: 21. Nydegger (Blumenthal) 0:1, 26. Zwahlen (O. Hojac, E. Hojac) 0:2, 27. Flury (Bösiger) 0:3, 36. Zwahlen (Hirsbrunner) 0:4, 38. Altorfer (Junker) 1:4, 41. M. Steiner (Wittwer, Friedrich) 2:4, 42. Altorfer (F. Steiner) 3:4, 48. Isch (Marti) 4:4, 56. Zwahlen (Flury) 4:5, 58. Zwahlen (O. Hojac) 4:6.
Strafen: 10-mal 2 Min. gegen Meinisberg, 11-mal 2 Min. gegen Bucheggberg.
Meinisberg: Vögeli (ab 27. Ernst); Junker, Schwab; Christen, M. Steiner, Isch; Friedrich, Wittwer; F. Steiner, Altorfer, Zwahlen; Schmutz, Scheurer; Marti, Hostettler, J. Wälti; Rutsch.
Bucheggberg: Rust; Blumenthal, Marbot; E. Hojac, Zwahlen, O. Hojac; Rohrbach, Bösiger; Scherrer Nydegger, Ingold; Hirsbrunner, Anderegg; Flury.


Es hat nicht ganz gereicht

mrm. Es war eine Achterbahn der Gefühle in der Bieler Tissot-Arena. Nach 35 Minuten sah Bucheggberg beim 4:0 wie der sichere Sieger aus – in der 48. Minute glich Meinisberg mit viel Kampfgeist aus. Michel Zwahlen drehte dann das Ergebnis mit zwei von vier persönlichen Treffern zum 6:4 Endstand.

Vor knapp 300 Zuschauern zeigten die beiden Teams ein kämpferisches Spiel, das die Zuschauer durch den Spielstand von den Sitzen riss. Der EHC Meinisberg darf mit seiner Play-Off-Leistung zufrieden sein, wollte jedoch nach dem Erfolg in Zuchwil die Gunst der Stunde nutzen und die Serie ausgleichen. Im Startdrittel konnte kein Team nutzen von Strafen ziehen, so dass die Zuschauer noch auf Tore warten mussten.

Auf dem Weg zur Entscheidung
Nach 53 Sekunden im Mitteldrittel brachte Jan Marc Nydegger in Überzahl die Gäste in Führung. In der 26. Spielminute erhöhte Zwahlen auf 2:0 und lediglich 65 Sekunden später traf Daniel Flury gar zum 3:0. Ärgerlich für Meinisberg war die Tatsache, dass diesem Tor ein klarer, ungeahndeter Wechselfehler Bucheggbergs vorausging. Das war zu viel für Goalie Adrian Vögeli, der sich durch Fabian Ernst ersetzen liess. Wie meist ein psychologischer Wechsel, denn die Goalies sind selten einzig Schuldige bei Gegentreffern. In der 36. Minute traf Zwahlen mit einem Shorthander zum 4:0 und spätestens da hätte kein Zuschauer mehr auf einen anderen Sieger gewettet. Doch dann brachten Strafen kurz vor Drittelsende dem Heimteam gerade zum richtigen Zeitpunkt die Hoffnung zurück. Remo Altorfer traf im Powerplay zum 1:4.

Ausgleich, den Sieg vor Augen und Ende Saison

Im Schlussdrittel zeigte das Team von Trainer Herbert Steiner ein grosses Kämpferherz. Achtung, fertig, los! Dies die Taktik und damit hatte man Erfolg. Nach 57 Sekunden traf Michael Steiner zum 2:4 und nur 26 Sekunden später gelang Altorfer der Anschlusstreffer. Jetzt gab es kein Halten mehr und der Druck lohnte sich. In der 48. Minute stellte Mario Isch auf Gleichstand. Bei einer solchen Spielentwicklung wären zahlreiche Teams auseinandergefallen. Deshalb glaubten die Seeländer auch an den Sieg. Doch Bucheggberg schlug zurück. Die Solothurner wollten am Donnerstag kein Entscheidungsspiel. Allerdings wurden sie für die erneute Wende von den masslos überforderten Unparteiischen auch etwas unterstützt. Zuerst kassierten die Seeländer wegen zu vieler Spieler auf dem Eis eine sehr umstrittene Strafe und dieser folgte alsbald eine zweite umstrittene Strafe gegen Altorfer. Bei doppelter Überzahl traf Zwahlen zum 5:4. Nun musste Meinisberg wieder mehr riskieren und das führte erneut durch Zwahlen zum 6:4. In den Schlussminuten gab es dann nur noch Strafen, jedoch keine weiteren Tore mehr. Bucheggberg hat mit diesem Erfolg die Serie mit 3:1 für sich entschieden. Für den EHC Meinisberg ist die Saison vorbei. Es war somit auch das letzte Spiel unter der Leitung von Coach Herbert Steiner. Dieser hat sich entschieden, nach 2 ½ Jahren das Traineramt bei Meinisberg wieder abzugeben……MERCI Hebu, für alles!

Admin - 08:51:51 @