22.10.2023 | Spielbericht

Drei Punkte, aber auch drei Verletzte

mrm. Meinisberger-Sieg in Zuchwil mit flauem Nebengeschmack.

EHC Zuchwil Regio : EHC Meinisberg 1:3 (0:1, 1:2, 0:0)

EHC Zuchwil Regio – EHC Meinisberg 1:3 (0:1, 1:2, 0:0)
Regiobankarena, Zuchwil – 101 Zuschauer – SR Strametz und Anthamatten.
Tore: 1. Blaser 0:1, 21. Frieden (Perrot, Steiner) 0:2, 32. Steiner (Hagi) 0:3, 39. Heiniger (Schümperli) 1:3.
Strafen: 5-mal 2 Min. gegen Zuchwil, 6-mal 2 Min. + 1-mal 5 Min. + Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Meinisberg.
Zuchwil:
Müller; Amstutz, Fankhauser; Tanner, Mombelli, Lüdi; Kilchenmann, Hofstetter; Kucer, K. Niederhauser, T. Niederhauser; Leiser, Tassinari; Farner, Schümperli, Heiniger; Keller, Lanz, Kunz
Meinisberg:
Wohlmuth; Blaser, Nietlispach; Steiner, Weber, Hagi; Perrot, Leu; Kobel, Frieden, Küpfer; Scheurer, Rieder; N. Wälti, Raemy, Hartmann; Métille; J. Wälti, Fischer, Schluep.
Bemerkungen:
Meinisberg ohne Balsiger, Schertenleib und Siegenthaler

Defensiv stabil

Wie schon in Rheinfelden, setzte das Team von Coach Dominic Lüthi auch in Zuchwil zu einem Blitzstart an. Bereits nach 28 Sekunden liess Verteidiger Dominic Blaser seine Mannschaft ein erstes Mal jubeln. Danach galt es allerdings heikle Minuten zu überstehen. Einerseits setzte Zuchwil zum Gegenangriff an, andererseits machten sich die Meinisberger mit einigen Strafen das Leben selber schwer. In diesen Momenten, wie auch im gesamten Spielverlauf, konnten sich die Gäste jedoch auf einen omnipräsenten Pascal Wohlmuth im Gehäuse verlassen. So gelang es den Seeländern den knappen Vorsprung in die erste Pause zu retten.

Wiederum ein schnelles Tor
Auch im zweiten Drittel gelang den Meinisberger ein schneller Streich. Denn nach 54 Spielsekunden zog der junge Leon Perrot von der blauen Linie ab. Der entsprechende Abpraller konnte Olivier Frieden zum 2:0 aus Sicht der Gäste verwerten. Danach trat Meinisberg immer wieder gefährlich in Szene. So ach kurz nach Hälfte des Spielgeschehens, als die Lüthi-Truppe einen schnell Konter ausführte. Dabei legte Florian Hagi auf den Routinier Fabian Steiner zurück. Der fackelte nicht lange und liess die Scheibe im hohen Eck des Gästetores zappeln. Nun erhöhten die Gastgeber die Pace erneut und drückten auf den Anschlusstreffer. Kurz vor Ertönen der zweiten Pausensirene war es dann soweit. Marco Heiniger verkürzte für die Solothurner zum 1:3.

Ruppige Gangart
Obwohl im letzten Drittel keine Tore mehr fielen, war für Spannung weiterhin gesorgt. Einerseits drückten die Einheimischen massiv auf den Anschlusstreffer, andererseits sorgte deren ruppige Gangart dazu, dass Meinisberg zum Teil gravierende Verletzungen bei Dominic Blaser, Joel Hartmann und Yannic Raemy entgegennehmen mussten. Mit vereinten Kräften liessen die Meinisberger keinen weiteren Treffer hinzu, mussten jedoch einen hohen Preis für den Sieg in Zuchwil begleichen.

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