23.11.2025 | Spielbericht

Niederlage in Sursse

In Sursee zeigte der EHC Meinisberg eine engagierte und über weite Strecken spielbestimmende Leistung, verlor auswärts jedoch mit 3:2 nach Verlängerung. Trotz klarer Druckphasen, zwei erkämpften Ausgleichstreffern und einem dominanten Schlussdrittel blieb dem Team der Zusatzpunkt verwehrt. Die Partie offenbarte erneut grosse Moral – und wichtige Hinweise für die kommenden Wochen.

EHC Sursee - EHC Meinisberg 3:2 SO (0:0, 2:1, 0:1, 1:0)

trotz viel Engagement gabs eine Niederlage

Die Begegnung begann ausgeglichen, ehe Sursee nach einer Meinisberger Strafe eiskalt zuschlug und mittels Shorthander kurz nach der Drittelspause das 1:0 erzielte. Meinisberg suchte zwar spielerische Lösungen, liess im Abschluss jedoch die nötige Präzision vermissen und machte es dem Heimteam durch einige Unsauberkeiten in der Defensive zu einfach, zu gefährlichen Umschaltmomenten zu gelangen.

In der 26. Minute erhöhte Sursee etwas überraschend auf 2:0. Meinisberg reagierte stark und fand noch vor der 2. Sirene zurück ins Spiel: Zehn Sekunden vor Drittelsende traf Olivier Frieden zum vielumjubelten 2:1-Anschluss und gab seiner Mannschaft den Schwung zurück, der im Schlussabschnitt entscheidend werden sollte.

Im dritten Drittel spielten praktisch nur noch die Meinisberger. Das Team erhöhte das Tempo, setzte sich im Surseer Drittel fest und gewann die wichtigen Zweikämpfe. Sursee blockte zwar zahlreiche Schüsse und konnte sich auf einen engagierten Torhüter verlassen, doch angesichts der klaren Spielanteile war es nur folgerichtig, dass Ernesto Jeitziner in der 56. Minute den Ausgleich zum 2:2 erzielte. Meinisberg drängte danach sogar auf den Siegtreffer in der regulären Spielzeit, blieb jedoch ohne das nötige Wettkampfglück.

In der Verlängerung begann Meinisberg mit einem gewonnenen Bully verheissungsvoll, verlor die Scheibe aber kurz darauf durch zwei kleine Unachtsamkeiten im Spielaufbau. Sursee nutzte diesen Moment sofort und entschied die Partie mit dem Treffer zum 3:2.

Einordnung

Es war eindrücklich zu sehen, wie entschlossen sich die Meinisberger nach beiden Rückständen zurück ins Spiel kämpften. Das Mannschaftsgefüge stimmt, die Mannschaft lebt – und die Reaktionen auf schwierige Spielphasen unterstreichen die mentale Stärke des Teams. Wenn es gelingt, solche Rückstände künftig häufiger zu vermeiden und die Leistungen über die gesamte Spielzeit noch konstanter zu gestalten, darf man der Saisonendphase mit Spannung und Zuversicht entgegensehen.

Ausblick

Am kommenden Mittwoch um 20:30 Uhr geht es mit einem Heimspiel gegen den EHC Bucheggberg in der Tissot Arena weiter. Für Meinisberg bietet sich dort die ideale Gelegenheit, auf der gezeigten Moral aufzubauen, die positiven Ansätze zu festigen und vor eigenem Publikum die nächsten Schritte in Richtung Stabilität zu machen.

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