25.10.2026 | Spielbericht

klarer Sieg, Meinisberg verteidigt Tabellenführung

Der EHC Meinisberg schlägt den HC Vendlincourt in der Tissot Arena 7:1 und bleibt mit fünf Siegen aus fünf Spielen Tabellenführer. Trainer Jan Junker war mit dem Auftritt trotzdem nicht zufrieden: Ein richtiger Spielfluss kam nie auf.

EHC Meinisberg - HC Vendlincourt 7:1 (4:1, 2:0, 1:0)

drei Tore in 68 Sekunden brachten die Vorentscheidung

Gegen den Spielverlauf in Rückstand

Als Tabellenführer ging Meinisberg mit Selbstvertrauen in die Partie, mit vier Sturm- und drei Verteidigungslinien. Vendlincourt war personell knapp besetzt und hatte nur vier Verteidiger dabei. Den besseren Start erwischte trotzdem der Gast: Mit dem ersten Schuss Richtung Meinisberger Tor ging er völlig gegen den Spielverlauf 0:1 in Führung.

Drei Tore in 68 Sekunden

Die Antwort kam prompt. In der 10. Minute glich Joel Reber im Powerplay aus, 49 Sekunden später brachte Joel Rebetez die Gastgeber in Führung, und nach weiteren 19 Sekunden erhöhte Reber auf 3:1. Dominic Aeby sorgte in der 15. Minute für das 4:1. Innert gut fünf Minuten hatte das Heimteam die Partie damit entschieden, und mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Pause.

Fehler statt Spielfluss

Danach wurde die Partie zerfahren. Im Mitteldrittel häuften sich hinten die individuellen Fehler, vorne fehlte die Konsequenz, und auf beiden Seiten kam kaum Rhythmus auf. Erst in den Schlusssekunden schlug Meinisberg doppelt zu: Basil Schluep erhöhte 26 Sekunden vor der zweiten Pause auf 5:1. Marco Heiniger doppelte eine Sekunde vor der Sirene im Powerplay nach und traf mit einem Schuss aus spitzem Winkel ins hohe Eck zum 6:1.

Strafen im Schlussdrittel

Im letzten Abschnitt erzielte Olivier Frieden in der 45. Minute das 7:1. Danach blieb das Spiel unansehnlich. Meinisberg musste im Schlussdrittel sechsmal auf die Strafbank, Vendlincourt kein einziges Mal, was die Gastgeber unnötig in Unterzahl zwang. Immerhin hielt das Boxplay: Vendlincourt blieb trotz über zwölf Minuten Überzahl im Spiel ohne Powerplay-Tor.

Fazit und Ausblick

Das Resultat fiel am Ende klar aus, die Leistung hat aber nicht überzeugt. Auf die Frage, ob er zufrieden sei, antwortete Jan Junker nach dem Spiel: «Nein, nicht wirklich.» Und weiter: «Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren und es über 60 Minuten durchziehen, mit unserem hohen Rhythmus.»
Positiv fiel die dritte Linie um Schertenleib, Rebetez und Marty auf. Sie erzeugte viel Tempo und erarbeitete sich damit mehrmals sehr gute Chancen und Überzahlsituationen. Rebetez erzielte in der 11. Minute das 2:1, Marty bereitete es vor.
Am nächsten Sonntag, 1. November, um 19.30 Uhr wartet auswärts der Tabellenzweite Star Chaux-de-Fonds, drei Punkte hinter Meinisberg. Dort braucht es eine deutliche Steigerung.

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