Sieg gegen den Leader
Der EHC Meinisberg hat am Samstagabend ein deutliches Signal an die Konkurrenz gesendet. Mit einem verdienten 2:1-Heimsieg gegen den Tabellenführer aus Sissach krönten die Seeländer einen starken Auftritt – und einen beeindruckenden Steigerungslauf von Minute zu Minute.
Sieg gegen den Leader
Verhaltener Start, kalte Dusche
Die Partie begann aus Meinisberger Sicht noch etwas zögerlich. Sissach übernahm früh die Initiative und tauchte mehrfach gefährlich vor dem Tor von Antoine Todeschini auf. In der 8. Minute nutzten die Gäste eine kurze Unordnung in der Defensive gnadenlos aus und gingen mit 1:0 in Führung. Angesichts des Spielverlaufs war Meinisberg mit diesem knappen Rückstand zur ersten Pause nicht schlecht bedient.
Neues Gesicht nach der Pause
Was dann folgte, war ein anderes Heimteam. Der Pausentee – und offenbar auch die klaren Worte des Coachingstaffs sowie des verletzten Captains Basil Schluep – zeigten Wirkung. Meinisberg agierte aggressiver, setzte Sissach früher unter Druck und gewann spürbar an Präsenz. Der verdiente Lohn folgte in der 27. Minute: Marco Heiniger traf zum 1:1-Ausgleich.
Nun spielten fast nur noch die Gastgeber. Kevin Salvisberg scheiterte mit einem Pfostenschuss hauchdünn an der Führung, wenig später verpasste Olivier Frieden nach feinem Zuspiel von Joey Hostettmann eine hochkarätige Chance. Trotz klarer Vorteile blieb es nach 40 Minuten beim 1:1 – ein Resultat, mit dem die Gäste deutlich besser leben konnten als die Meinisberger.
Hostettmann sorgt für den Höhepunkt
Auch im dritten Drittel blieb Meinisberg am Drücker. In der 44. Minute lancierte Maurin Nietlisbach seinen Stürmer ideal, und Joey Hostettmann nutzte die Einladung eiskalt: Alleingang, feines Dribbling zwischen den Schonern – 2:1. Ein Treffer, der die Halle elektrisierte.
Sissach warf in der Schlussphase alles nach vorne, ersetzte gar den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Doch Meinisberg verteidigte kompakt, entschlossen und mit der nötigen Abgeklärtheit. Und wenn es brannte, war da immer noch Antoine Todeschini, der mit starken Paraden den Sieg festhielt.
Form bestätigt, Rang 3 gesichert
Mit diesem Erfolg belohnt sich der EHC Meinisberg für seine zuletzt aufsteigende Formkurve. Bereits einen Spieltag vor Abschluss der Masterround steht fest: Die Seeländer beenden die Qualifikation auf Rang 3. Im Viertelfinal wartet entweder Bucheggberg oder Koppigen.
Zum Abschluss der Masterround gastiert Meinisberg am kommenden Samstag um 17.15 Uhr auswärts in Sursee – mit breiter Brust und klarer Botschaft an die Konkurrenz.
Foto: Fabian Meierhans